Die Freiheit der Veränderung 

Hast du schon mal versucht dich auf irgendeine Weise zu verändern und deinem Leben eine neue Richtung zu geben, um dann festzustellen, dass dich irgendetwas daran hindert? Warum fällt es uns oft so schwer uns zu verändern und uns in Prozesse des Wachstums und der Transformation zu begeben? Warum sind wir nicht frei darin, der oder die zu werden, die wir sein wollen? Was hindert uns daran unser bestes Selbst zu leben? 
Wir haben oft einen Rucksack voller einschränkender Überzeugungen und  Glaubensätze auf unseren Schultern, die uns daran hindern, im Leben wirklich voranzukommen. Viele davon, sind aus unserer Kindheit oder aus Lebenslagen, in denen uns wichtige Informationen und Ressourcen nicht zugänglich waren. 
 
Diese Glaubenssätze und Überzeugungen verhindern die Freiheit unser Selbst zu expandieren, uns frei auszudrücken, unbeschwert zu sein, und unsere Identität, frei an unseren Visionen für die Zukunft auszurichten, weil sie wichtige Ressourcen blockieren. Wirklich frei für Veränderungen und frei von dieser Last, wirst du, indem du genug Referenzerfahrungen sammelst, die dich davon überzeugen, dass es ersten, grundsätzlich möglich ist, sich zu verändern und vor allem, das es dir möglich ist dich zu verändern. Wenn du in Zuständen feststeckst, die geprägt sind von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, wirst du all die Ressourcen und Möglichkeiten um dich herum nicht wahrnehmen. Selbst wenn dich jemand darauf hinweist und dich mit der Nase darauf stupst, werden deine Emotionen zu Klötzen an deinen Beinen, die jede Veränderung und jedes Vorwärtskommen erschweren oder verhindern. 
 
Neben der grundsätzlichen Möglichkeit der Veränderung, ist es zweitens wichtig, dass es dir erlaubt ist, dich zu verändern. Hier spielen erstmal die Systeme in denen du dich bewegst eine wichtige Rolle wie z.B. dein Freundeskreis, deine Familie, deine Kollegen usw. Denn wenn du dich veränderst, muss sich immer das ganze System bzw. Systeme verändern denen du zugehörig bist. Die Beziehung zu dir, nutzen die Menschen in diesen Systemen auch zur Aufrechterhaltung ihrer Rolle und ihrer Identifikation damit. Menschen lieben ihre „sichere“ Komfortzone und wenn sie gezwungen werden sich neu auszurichten wird es oft sehr unbequem. Dann will jeder, dass du wieder der oder die Alte bist. Wieviel Kontrolle haben deine Systeme eigentlich über dich und wieviel gestehst du ihnen zu? Die andere Seite ist, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, dich verändern zu dürfen. Wenn du in einem Gefühl der Wertlosigkeit feststeckst, sabotierst du unbewusst jede Veränderung und auch jedes Glück, weil du glaubst, dass du es nicht verdient hast oder es nicht wert bist dein Schicksal selbst zu gestalten. 
 
Drittens ist es entscheidend, dass du die Einstellung entwickelst, dass es gut ist, sich zu verändern und sich weiterzuentwickeln und das es vor allem für dich selbst gut ist, dich in diesen Prozess zu begeben. Deine alten Programme und Gewohnheiten, die in deinem Gehirn eine feste, neuronale Struktur aufweisen und dein Körper, der seinen biochemischen Cocktail braucht, werden natürlich alles daran setzen, dass du wieder in der Spur läufst. Du wirst dich in deinem Wunsch nach Veränderung auf einmal sehr unwohl fühlen. Und hier bleibt dir nichts anderes übrig, als über deine Emotionen hinauszugehen und zu erkennen, dass du gerade dabei bist, neuronal wieder eine „alte Platte“ in deinem Gehirn und in deinem Körper abzuspielen. 
 
Vielleicht verstehst du jetzt warum Veränderung und Transformation oft schwierig und schmerzhaft ist. Du kannst aber Einiges tun, um leichter in den Prozess zu kommen. Den ersten Schritt hast du gemacht wenn du das eben Gelesene verstehst, also wenn du weißt, was dich zurückhält und welche Widersacher dir auf deiner Heldenreise gegenüberstehen. Der zweite Schritt besteht darin, dein Energielevel anzuheben. In einem energielosen Befinden und unter großem Alltagsstress und Druck ist es sehr schwierig aus alten Mustern auszubrechen. (aber nicht unmöglich) Ein gutes Energielevel befähigt dich, dich in einen kraftvollen Zustand zu bringen. 
Deine einschränkenden Überzeugungen haben eine Metastruktur, durch die sie gehalten werden, und das sind deine Sinneserfahrungen (die Informationen die du über deine Sinne aufnimmst und aufgenommen hast), deine Werte, deine Erwartungen bzgl. darauf, wie sich bestimmte Dinge in der Zukunft entwickeln werden und dein innerer Zustand. 
Dein innerer Zustand bildet für deine einschränkenden Überzeugungen sozusagen einen Behälter, der alles zusammenhält und allem eine Form gibt. 
Veränderst du also dein Befinden und bringst dich in einen anderen, kraftvolleren Zustand, brichst du praktisch die äußere Hülle deiner einschränkenden Überzeugungen auf. In einem anderen Zustand wirst du deinen Fokus anders ausrichten, andere Sinneserfahrungen machen und Dinge wahrnehmen, die zu deinem Zustand passen. Jetzt hast du auch die Möglichkeit, die Lebensregeln hinter deinen Werten zu hinterfragen und ggf. zu erneuern. In einem positiven, kraftvollen Zustand wirst du auch deine negativen Erwartungen bzgl. deiner zukünftigen Erfahrungen leichter verändern können, hin zu einer hoffnungsvolleren, optimistischeren Erwartungshaltung. 
 
Die folgenden Fragen werden dir dabei helfen herauszufinden, was deine Freiheit zur Veränderung blockiert. Wenn du alle Fragen mit JA beantworten kannst, steht deinen persönlichen Zielen in Bezug auf Veränderung nichts im Weg. Bist du dir nicht sicher oder tendierst eher zu einem NEIN, dann weißt du woran du arbeiten musst und was dich eventuell davon abhält dich zu verändern. 
 

  • Kannst du deine Wünsche und Sehnsüchte in Bezug auf deine Veränderung wirklich fühlen? 
  • Empfindest du Akzeptanz für diese Wünsche und Sehnsüchte und kannst sie zu 100% bejahen? 
  • Denkst du, dass du aktiv etwas für deinen Veränderungswunsch tun kannst?
  • Spürst du genug Engagement und Energie und setzt dich für deine Veränderung ein? 
  • Erlaubst du dir deinen Weg der Veränderung zu genießen und erfüllt zu sein bei dem was du tust? 
  • Hast du das Gefühl von Sinnhaftigkeit im Prozess deiner Veränderung?